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von außen durch nichts als solches erkennbar,
fernab von Rotlicht und Zwielicht in Berlin.

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Was Sie im Edelbordell Kamilla la Dee erleben können

Bordell in Berlin – Agentur Kamilla la Dee ist ein untypisches Bordell jenseits von Rotlicht und Prostitution. Die erotischen Modelle und Models sind aus Lust an gutem Sex und Freude an erotischen Abenteuern Hobbyhuren oder Hobbymodelle aber keine Hobbynutten.
Das Bordell ist für die Huren und Erotikmodelle der Ort, an dem sie sich ihren erotischen Phantasien hingeben, gepflegte Bordellgespräche führen, ganz in der Tradition erotischer Salons in denen in jeder Hinsicht erotisch anspruchsvolle Herren nach Entspannung suchen.
Das Bordell ist auch der Ort, wo sich „Prostituierte“ zwanglos über ihre Erfahrungen in Berliner Bordellen austauschen. Bei Kamilla la Dee angekommen fühlen sich alle sehr wohl, weil auf die Huren und „Prostituierten“ in diesem „Bordell“ kein Druck ausgeübt wird.
Hier lebt es sich fern von Rotlicht und Milieu als selbstbestimmte Hure sehr gut.
In Berlin sind die Tätigkeitsbedingungen für „Prostituierte“ und Huren besonders liberal, besonders in den Wohnungsbordellen, die an vielen Orten der Stadt eine diskrete Existenz führen.
Bordellen unterstellt man gern, dass von ihnen Störungen auf das Wohnumfeld ausgehen, sowohl durch die Huren und „Prostituierten“, bzw. „Nutten“ als insbesondere auch durch die Freier, die das Bordell aufsuchen.
Dass dies zu Unrecht unterstellt wurde, beweisen die vielen Wohnungs-Bordelle, die selbst von den Nachbarn im Hause oft jahrelang nicht bemerkt werden. Huren und Prostituierte, die ohne Zuhälter tätig sein wollen, brauchen Bordelle, die nicht fernab vom Wohnumfeld in unbewachten Gefilden liegen.
Nur solche Bordelle bieten den Huren und Prostituierten Sicherheit.
Im modernen Bordell sind die Huren, „Prostituierten“ und „Nutten“ selbstbestimmt tätig. In Berlin gibt es im Gegensatz beispielsweise zu Hamburg, nur einen sehr kleinen Anteil an unfreiwillig in der Prostitution tätige Frauen.
Gute Wohnungs-Bordelle in Berlin waren die Voraussetzung für diese Entwicklung. In Berlin wird das Prostitutionsgesetz vor allem zum Wohl der meist selbstständig tätigen Huren am effizientesten umgesetzt.
Erotische Modelle und Hobbyhuren möchten in der Regel kein Angestelltenverhältnis eingehen, da sie gern jederzeit das Bordell wechseln oder eine Auszeit nehmen können wollen. Unter den Bordellen in Berlin gibt es für die Freier eine große Auswahl.
Mann soll sich im Bordell wohl fühlen und relaxen. Im untypischen Bordell von Kamilla la Dee in Berlin fällt das leicht. Die erotischen Modelle, die Huren und Freizeit-Prostituierten, die im Bordell „Kamilla la Dee“ in Berlin tätig sind, verwöhnen gern ohne Druck und fernab von jeglichem Rotlicht.
In diesem Berliner Bordell kann Mann hohe Ansprüche stellen. Die selbstbewussten Huren bieten einen exzellenten Erotik-Service, wie man ihn sonst im Bordell kaum findet. Es ist eben zu spüren, dass die Huren, Modelle, „Prostituierten“ und „Nutten“ in diesem Bordell ihre erotischen Vorstellungen mit dem Freier zu einem sexuellen Abenteuer gestalten.
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Das Bordell - "der Puff"- in Berlin!

Das Wohlfühlbordell Kamilla la Dee ist ein untypisches Bordell jenseits von Rotlicht und gängiger Prostitution. Die erotischen Modelle und Models sind aus Freude an gutem Sex und Lust auf erotische Abenteuer Hobbyhuren oder Hobbymodelle aber keine Hobbynutten. Das Bordell ist für die Huren und erotischen Modelle ein Ort, an dem sie sich ihren sexuellen Phantasien hingeben, Bordellgespräche führen, in der Tradition erotischer Salons in denen in jeder Hinsicht anspruchsvolle Herren Entspannung suchen.
Dieses Bordell in Berlin ist auch der Ort, wo sich „Prostituierte“ zwanglos über ihre Erfahrungen in Bordellen austauschen. Bei Kamilla la Dee angekommen, fühlen sich alle sehr wohl, weil auf die Huren und „Prostituierten“ in diesem untypischen Bordell kein Druck ausgeübt wird. Hier lebt es sich für die Lustbegleiterinnen und Huren fern von Rotlicht und Milieu als selbstbestimmte Prostituierte sehr gut.

In Berlin sind die Tätigkeitsbedingungen für „Prostituierte“ und Huren besonders liberal. Besonders für Wohnungsbordelle gilt das. Wohnungs-Bordelle führen an vielen Orten der Stadt eine diskrete Existenz. Bordellen unterstellt man gern allgemein, dass von ihnen Störungen auf das Wohnumfeld ausgehen, sowohl durch die Huren und Prostituierten, bzw. Nutten als insbesondere auch durch deren Freier, die das Bordell besuchen. Dass diese Unterstellung falsch ist, beweisen die vielen Wohnungs-Bordelle, die selbst von Nachbarn im Hause manchmal jahrelang nicht bemerkt werden. Huren und Prostituierte, die ohne Zuhälter tätig sind, brauchen Bordelle, die nicht fernab vom Wohnumfeld in abgelegenen Gebieten liegen. Nur ins Wohnumfeld eingebettete Bordelle bieten den Huren und Prostituierten die schützende Sicherheit.

Im modern geführten Bordell sind die Huren, Prostituierten und Nutten selbstbestimmt tätig. In Berlin gibt es nur einen sehr kleinen Anteil an unfreiwillig in der Prostitution tätige Frauen. Er liegt lt. Offiziellen Angaben um 5 % aller in Berlin tätigen Prostituierten. Schon seit Jahrzehnten bestehende, gute Wohnungs-Bordelle in Berlin waren die Voraussetzung für diese Entwicklung. In Berlin wird das Prostitutionsgesetz vor allem zum Wohl der meist selbstständig tätigen Huren am effizientesten umgesetzt. Dennoch sind es verschwindend wenige Huren und Prostituierte, die ihre Selbstständigkeit aufgeben wollen. Die meisten
erotischen Modelle und Hobbyhuren möchten in der Regel kein Angestelltenverhältnis eingehen, da sie gern jederzeit das Bordell wechseln oder eine Auszeit nehmen können wollen.

Hobby-Huren und Freizeit-Prostituierte für guten Sex und frei ausgelebte Erotik im Bordell in Berlin!

Jeder Mann soll sich im Bordell wohl fühlen und relaxen können. Im untypischen Bordell von Kamilla la Dee in Berlin fällt das auch dem erotisch Anspruchsvollen leicht. Die Erotik-Modelle, die Huren und Freizeit-Prostituierten, die im Bordell von „Kamilla la Dee“ in Berlin tätig sind, verwöhnen Sie gern und ohne Druck, fernab von jeglichem Rotlicht. In diesem Berliner Bordell kann ein Mann hohe Ansprüche stellen. Die Huren bieten einen ausgezeichneten Erotik-Service, wie man ihn sonst im Bordell (Freudenhaus) kaum findet. Es ist stets spürbar, dass die Huren, Modelle, Prostituierten und Nutten in diesem Bordell ihre erotischen Vorstellungen zusammen mit ihrem Herrn zu einem einmaligen sexuellen Abenteuer zu gestalten bemüht sind.

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the premium-brothel Kamilla la Dee in Berlin

A B E N T E U E R   H U R E

Man hat es häufig genug beteuert, um es verdächtig zu machen: Mit der Prostitution an sich haben wir alle kein Problem mehr. Natürlich sind wir gegen Zuhälter, wir verurteilen jede Form der sexuellen Gewalt und müssen über unsere Meinung zum Menschenhandel nicht nachdenken. Aber wir sind tolerant. In einer Zeit, die nichts so sehr fürchtet wie die Furcht vor dem Sex, ringt sich kaum jemand öffentlich zu einem grundsätzlichen Problem mit der Prostitution durch.

Heutzutage schreiben Callgirls Bücher über ihren Spaß bei der Arbeit und anderswo, gibt Marcel Feige ein Lexikon zum Thema heraus und redet in Talkshows, porträtiert Felix Ihlefeldt in „Abenteuer Hure“ die atemlos spannenden Doppelleben der heimlichen Hobbyhuren.

Dass solche Bücher gelesen werden, ist u. a. ein Indiz für eine größere Unbefangenheit im Umgang mit der Prostitution. Sei es auch eher voyeuristisch motiviert als von dem Wunsch getragen, sich ernsthaft mit allen Facetten der sexuellen Dienstleistung auseinander zu setzen. Immerhin: Man hört sich Insider an und die Outsider schielen neugierig durch die Vorhänge.

Von dieser Entwicklung konnte ich unmittelbar profitieren. Ich habe meiner Familie und meinen Freunden „gestanden“, dass ich in einem Puff arbeite. Die Reaktionen darauf waren alle von Respekt geprägt und dem Versuch, das zu verstehen. Ich weiß, welches Glück ich damit hatte. Allein die Tatsache, dass mir ein Coming-Out denkbar erschien und möglich war, ist ein Kompliment an meine Umwelt.

Aber: Schon was man „Geständnis“ nennen möchte, verdient Skepsis. Etwas zu gestehen, bedeutet eine gewisse Art der Mitteilung. Leise, geflüstert, gebeichtet. Niedergeschlagene Augen und eine angemessen leidende Miene. Es ist ja nur zu verständlich: die Bilder einmal loswerden müssen von den Männern, die dich in deinen Schlaf verfolgen, die ständige Demütigung einmal anklagen dürfen, eine vertraute Schulter einmal nassheulen... Nur – ich leide nicht. Ich bin nicht ausgeliefert und nicht wehrlos und fühle mich nicht herabgewürdigt. Es geht mir gut im Puff.

Diese Tatsache steht so sehr im Gegensatz zu dem, was ich an Vorurteilen, wie sich der Puff auszuwirken habe, mit mir herumschleppte, dass ich selbst lange brauchte, um es zu begreifen: Der Puff ist eher mein Höhenflug als mein Niedergang.

Sobald mir dies bewusst war, hätte ich das aufwändig inszenierte Geständnis durch eine Erzählung ablösen können. Dennoch ist mir bis heute kaum gelungen, irgendjemandem gegenüber mich so mitzuteilen, wie es den Nagel auf den Kopf getroffen hätte. Ich will meine Prostitution als eine Verlegenheitslösung darstellen, als eine unreife Jugendsünde und eine latente Belastung. Von diesen Impulsen lenke ich mich üblicherweise ab, indem ich augenblicklich in wortreiche Erklärungen, eloquente Rechtfertigungen und theoretische Diskurse verfalle, anstatt schlicht bei dem zu bleiben, was Tatsache ist.

Warum dieser Aufwand? Dieser Überbau, die Verkleidung, die Lüge? Wozu eine Leidensperformance, wenn ich nicht leide? Man könnte sagen, dies sei ein Problem meinerseits und da werde ich schon so meine tiefreichenden Gründe haben, mir meine Arbeit in dieser bestimmten Art zu verkaufen. – Wenn dem so wäre, würde ich vom Puff in der immer gleichen falschen Art erzählen. Aber: Ich erzähle von ihm in immer anderer falscher Art. Wie ich den Puff ausspreche, ist von meinem jeweiligen Gegenüber abhängig. Soziale Arbeit schult die Sensibilität für die Bedürfnisse anderer.

Ich traf wenige Menschen nur, die die freudestrahlende Hure verkraftet hätten. Dass von den 400.000 Frauen, die man deutschlandweit für die Prostitution veranschlagt, plötzlich eine Frau leibhaftig dasitzt, ist Schock genug. Aber wenn man mit überhaupt einer Hure fertig wird, dann mit der leidenden. „Ich tue das nur für mein Studium.“, „Was soll ich denn sonst machen? Ich kann ja nichts.“, usw. Kehre ich zu weiblicher Bescheidenheit und Hilflosigkeit zurück, verzeiht man mir meine Eskapaden schon eher. Werden die Mienen schon freundlicher. Haben wir uns nicht alle mal in den Puff verirrt? So gesehen? Na also. Wird schon wieder.

Das ist wenigstens ehrlicher, als was man sich zur Zeit so gern an Lockerheit versichert. Wenn es die aktuelle Annäherung nicht der Heuchelei überführt, dann relativiert es sie zumindest. Und es widerlegt, dass wir uns auf dem besten Wege befänden, die Prostitution von ihrem traditionellen Stigma zu befreien und in die Gesellschaft zu integrieren. Annäherung ist die notwendige Vorstufe für eine Integration, aber in Bezug auf die Prostitution bleibt zu fragen, ob wir tatsächlich einer ernsthaften Diskussion des Themas entgegenglühen – oder uns im Gegenteil hüten werden, den käuflichen Sex von seinem erotischen Tabu zu befreien.

Denn dass und wie man nach den Gründen sucht, aus denen beispielweise ich im Puff landen konnte, bedeutet ja nicht, dass meine Entscheidung als vollkommen problemlos angesehen wird, sondern ist im Gegenteil der kritische Blick auf ein kritisches Subjekt. Ich habe nichts Grundsätzliches gegen einen sezierenden Blick. Aber diese Kritik, die mir implizit entgegenschlägt und sich gerade in dem größten Verstehenwollen verbirgt, ist prinzipieller Natur, und das macht sie problematisch.

Warum werde ich so skeptisch beäugt, wenn sich die politische correctness doch eine betonte Gelassenheit zur emanzipierten, selbständigen Hure vorgenommen hat? Weil die derart geartete Hure ein Hirngespinst bleiben sollte. Man hat einer harmlosen Fiktion die Toleranz versichert. Es ist leicht, eine skurrile Phantasie zu respektieren - aber man klopft sich dafür auf die Schulter, als sei es mutig. Die Reaktionen zeigen: Eine Hure, die nicht leidet und in keiner Hinsicht Schaden nimmt, ist nach wie vor nicht eingeplant. Sie wird nicht für möglich gehalten.

Aus drei Gründen. Zum Ersten teilen sich solche Huren, denen es gut geht, nicht genug mit. Zwar versichert jede glückliche Hure innerhalb der Szene, inständig auf den Tag ihrer gesellschaftlichen Akzeptanz zu warten, aber außerhalb des Puffs behelligt sie niemanden mit ihrer Situation. Auf diese Weise werden die Problemberichte und Hilferufe an sozialen Auffangstationen zu einsamen Bezugsquellen. Man könnte auf die Frage, warum niemand die selbständige Hure kennt, also antworten, es habe ja auch niemand die Möglichkeit, sie kennenzulernen.

Das ist, angesichts diverser Veröffentlichungen, nur noch eingeschränkt richtig, führt aber zum zweiten Grund: Der Kopf nimmt durch ein Buch zur Kenntnis, was die Welt an Kuriosem zu bieten hat, und das Gefühl sträubt sich. Sobald die glückliche Hure den Buchzeilen entspringt und sich an einen realen Tisch setzt, wird ihre Erscheinung, die aus der Ferne ja so real wirkte, paradoxerweise unglaublich.
Der dritte Grund ist der interessanteste: Man will so eine Hure gar nicht haben. Nicht nur: Man kennt sie nicht. Nicht nur: Man glaubt sie nicht. Auch noch: Man will sie nicht. Weil die glückliche Hure einen bitteren Affront auf unsere Gesellschaft darstellt.

Das heißt: Zur Zeit wird die traditionelle Diskriminierung der Hure nicht abgeschafft, sondern nur verlagert. Auf eine echte Integration will die so moderne Annäherung nicht hinauslaufen. Unsere Welt hat ein Problem mit der Prostitution wie eh und je. Sie verbirgt es nur besser. Weiterhin reden die Herren über die Behandlung der Diener, nicht über ihre Befreiung.

Im explodierenden Diskurs über die Prostitution wird deren gelingender Entwurf systematisch totgeschwiegen. So wichtig die Behandlung der Zwangsprostitution in den Medien auch ist – ihre ständige und ununterbrochene Präsenz untergräbt nicht zufällig eine differenziertere Darstellung.


Das Problem, das ich der Welt bereite, den Angriff, den sie durch mich spürt, das ist nicht die Tatsache, dass ich „es“ tue, sondern dass ich „es“ gerne tue. Da hört auch unser Spaß einmal auf. – Wohingegen man der berühmten Zwangsprostituierten die Tür vor der Nase nicht zuschlägt. Wir sind nicht herzlos. Ich tue folglich gut daran, mich als Opfer zu verkaufen.

Freiheit wird mir ja zugestanden. Aber nicht diese. – Tabubrüche? In Maßen. – Sex. Aber nicht gegen Geld. – Männer. Aber nicht solche. - Geld. Aber nicht das.

Die Prostituierte muss gerächt werden, nach wie vor muss sie büßen. Die häufigste Methode, die älteste und einfallsloseste, nämlich den Verstoß – aus dem Elternhaus, dem Freundeskreis, usw. – habe ich, wie gesagt, nicht erfahren. Zwei modernere Ideen aber schon.

Die erste Methode will mir die Bestrafung ersparen. Mein Gegenüber will sich, mir, unserem Verhältnis und der Welt beweisen, dass ich gar keine Hure bin.

Interessanterweise bedienten sich sogar viele Freier dieser Argumentation. Sie fielen mir ins Wort, wenn ich zu erkennen gab, dass ich die jeweilige Begegnung als eine Puffbegegnung identifizieren könne, und unterbrachen mich mit einem gütigen: „Nein, Nora, eine Hure ist etwas ganz anderes. Du bist keine Hure. Für mich bist du einfach nur „Nora“.“ Das „für mich“ verrät die Intention. Nicht die Welt soll sauber dargestellt, sondern die eigene Befindlichkeit gepflegt werden.

Dieses Muster hinkt in vielen Varianten: Ich interessiere mich geistig für das Thema Prostitution? Aha, die Sozialwissenschaftlerin undercover, eingeschleust als Pseudo-Hure, Recherchen vor Ort, teilnehmende Beobachtung mit Feldtagebuch. - Ich studiere außerdem? Was heißt denn „außerdem“ – dann könne ich natürlich eine Hure nicht sein, wenn ich noch etwas anderes zu tun habe. - Ich arbeite in einem Edelbordell? Na, dann wisse ich natürlich nicht, wie die Prostitution normalerweise geschähe. Fazit: Ich bin gar keine Hure. Die Welt ist gerettet. (Und „eigentlich“ wird zum verfänglichen Wort.)

Ich muss darauf nicht eingehen – diese Argumentation ist nichts als eine hochprozentige Schnapsidee.
Ein zweiter Versuch war, meinen Fall psychotherapeutisch zu erledigen. Ich arbeite gern im Puff? Dann habe ich irgendwie irgendwo ein Problem. Indem sich mein Gegenüber in die Position des unfehlbaren Analytikers manövriert, stellt er seinen Triumph wieder her. (Es ist ein verräterisches Muster, dass unsere Gesellschaft meint, aus dem Wissen um das Problem eines anderen Menschen folge eine Erhabenheit über ihn - zumal exklusiv auf seelische Probleme bezogen und nicht im gleichen Sinne und Maß auf körperliche.)


Die Unterstellungen hagelten in ungefähr dieser Reihenfolge:

1.) Ich habe ein Problem. (Von dem er mich umgehend in Kenntnis setzen wird.)
2.) Dieses Problem ist Schuld daran, dass ich im Puff gelandet bin und dass ich mir einbilde, gerne dort gelandet zu sein. Favorisierte Probleme sind schwerwiegende sexuelle und grundsätzliche mit Männern (was ebenfalls grundsätzlich schwerwiegend ist).
3.) Der Puff verhindert die – auf einmal ungeheuer wichtige – Zurkenntnisnahme des Problems und dessen dringende Lösung.

Diese Prämissen sind samt und sonders grobe Vorurteile.
Eine Hure muss nicht per definitionem ein Problem haben, und hat sie eines, dann muss es mit ihrem Beruf nichts zu tun haben, und hat es damit zu tun, dann kann der Puff die Lösung des Problems darstellen.

Hätte ich von der Wahl meines Studienfaches erzählt, wäre ich nicht angezweifelt worden, ob ich über meine Neigungen und Talente schon zur Genüge informiert sei. Ob ich abschätzen könne, „was das mit dir macht“. Nur der Hure wird unterstellt, sie wisse nicht so gut über sich, über ihre Motive und Probleme Bescheid wie andere Menschen und könne auch nicht absehen, wie sich dieser Beruf auf ihre Zukunft im Allgemeinen und ihre heterosexuelle Bindungsfähigkeit im Besonderen auswirke.

Hier wird zwischen den Zeilen unverhohlen formuliert, was wir längst abgeschafft zu haben meinen: Der häufige Sex mit verschiedenen Partnern zersetze die Frau und ihre psychische Gesundheit. Eine Meinung, über der wir offenbar immer noch nur des Tags und nur aus Pflicht rot werden.
Einer Hure mit der ständigen Versicherung hinterherzujagen, man sei besorgt um sie, man warte darauf, dass sie „etwas Richtiges“ begänne, und bete darum, dass sie nicht „hängenbleibe“, drückt, da es grundsätzlich geschieht, nur das eingefleischte Misstrauen gegen die Lebensfähigkeit der Hure aus, nichts weiter.

Weiterhin: Warum macht die glückliche Hure aggressiv? Warum wird versucht, sie zu demontieren? Im ersten Schritt ist das die Frage, warum man sie überhaupt an den Rand drängt.

An den Rand gedrängt werden Elemente, die man sich als fremd beweisen möchte und bei denen sich dies nicht von selbst versteht. Die angedeutete Intuition, dass sich die Fremdheit der Prostitution nicht von selbst versteht, sondern unter hohem moralischem Aufwand konstruiert werden muss, ist von der Feinfühligkeit eines Elefanten. Wenn man deutschlandweit 30 Millionen Männer annimmt, die als Freier in Frage kommen, und in Schätzungen von 1 Million sexueller Dienstleistungen in 24 Stunden ausgeht, dann können sich die als so fremd beteuerten Welten allzu fern nicht sein. - Darüberhinaus ist die Prostitution der offiziellen Welt deshalb aufs Engste vertraut, weil sie aus ihr entsteht. Sie ist eine Schwarz-Weiß-Kopie der Welt und der Superlativ der Käuflichkeit. Man beschuldigt sie, Urheberin unserer Übel zu sein, aber sie ist immer nur Symptom.

Zum Beispiel: Macht die Prostitution die Frauen zu Objekten? Nein. Sie zeigt, dass wir Frauen in dieser Welt immer schon Objekte sind. Die Prostitution ist nur der einzige Rahmen, der – inmitten ihrer gefürchteten Heuchelei – diese Tatsache so ehrlich darstellt, dass man sie nicht mehr übersehen kann.
Wenn man also fragt, weshalb die Prostitution an den Rand gedrängt wird: Macht die Prostitution vielleicht Angst? Weil sie das Feld liefert, in dem sich freier und – inmitten ihrer teuren und begehrten glatten Haut – hässlich nackt zeigt, was die Gesellschaft angelegt hat?

Es ist nicht dumm, die Prostitution auszugrenzen und sich auf solche Bereiche in ihr zu konzentrieren, in denen die moralische Überlegenheit der öffentlichen Meinung offensichtlich ist. Denn sähen wir dem gekauften Sex in sein Gesicht, ganz und gar, sähen wir - inmitten seiner berühmten Schminke - den mutigsten Spiegel unserer Welt.
Aber das bedeutet noch nicht die Ächtung der Hure, mehr ihre Verdrängung.

Warum also wird die Hure geächtet? Wofür muss sie büßen? Warum soll sie bestraft werden? - Weil sie aus dem System Kapital schlägt! Sie steht ganz oben auf der Käuflichkeit – und dadurch ist sie als einzige nicht mehr käuflich. Das wird ihr bitter verübelt, darin besteht ihr unverzeihlicher Affront an die Gesellschaft: Sie verweigert die solidarische Hilflosigkeit, sie verweigert die soziale Geste des Mit-Leidens. Und das als Frau. Nicht einmalig, sondern zu Hunderttausenden, für jährlich sechs Milliarden Euro. Diese Tatsache macht nicht nur Angst. Sie macht wütend. Schließlich war die Prostitution als alles andere denn als Brutherd für neue Konzepte der Geschlechter gedacht und wird sie offiziell einer solchen Emanzipation auch nie voranstürmen. In ihren „sozial toten Räumen“ toben sich ungeniert die angeblich überholten Geschlechtermodelle und überwundenen Vorstellungen vom Sex aus.

Ausgerechnet die Hure darf sich einen fortschrittlichen Geschlechtsentwurf nicht erlauben. Ausgerechnet ihr bleibt aber kaum etwas anderes übrig. Sie hat die traditionelle Frau zu verkaufen, die sozial sensible, verständige, usw. Das wahlweise euphorische oder ernüchternde Wissen, wie leicht und willig sich die Welt im Allgemeinen und der Mann im Speziellen auf diesem Wege erschließt, bedeutet eine ungeheure Macht. Sei diese Macht auch zur Heimlichkeit verurteilt – sie zwingt die Hure in eine Position, die überlegen, souverän und unabhängig ist.

Damit wird die Hure in ein Paradoxon manövriert, das einzig ihr Opferstatus aufzulösen vermag. - Der Blick auf die Hure wird mit seiner Kehrseite nicht fertig. Damit, dass er sich seinem Objekt durchsichtig macht. Dass er sich trotz aller Anstrengung der Ahnung nicht erwehren kann, dass er durchschaut und Objekt wird. Dass die Hure nur mitspielt und im Gegensatz zu ihm an das Spiel nicht glauben muss. Er bestraft die überlegene Hure, indem er sie sich als sein Opfer beweisen will. Kein Wunder, dass man der Hure genau das erbittert unterstellt, was sie am wenigsten bedeutet.

Die Verwendung und Veröffentlichung dieses Textes, auch auszugsweise, muss von Paula genehmigt sein.
Genehmigungen sind über Paula und die Initiative Fair Paysex in Schriftform zu beantragen.
© Paula / Initiative Fair Paysex

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